All posts by: Wolfram Nickel/SP-X

About Wolfram Nickel/SP-X

Ohne den „göttlichen“ Beistand seiner Déesse, jenes 1955 eingeführten legendären Citroën-Flaggschiffs, ging schon Frankreichs Präsident Charles de Gaulle keinen Staatsgeschäften nach. Karossiert in avantgardistischer Couture, wie sie in dieser Form nur die Modemetropole Paris hervorbringt, und ausgestattet mit technischen Raffinessen sowie dem Fahrkomfort einer luxuriösen Lounge, avancierten die DS-Modelle zu technischen Wahrzeichen der Grande Nation. Eigenschaften, die Citroën auch den folgenden, futuristisch anmutenden Spitzenmodellen gallischer Automobilkunst mitgab, deren Nimbus sogar durch gelegentliche Qualitätsprobleme keine Kratzer erhielt.
Ohne den „göttlichen“ Beistand seiner Déesse, jenes 1955 eingeführten legendären Citroën-Flaggschiffs, ging schon Frankreichs Präsident Charles de Gaulle keinen Staatsgeschäften nach. Karossiert in avantgardistischer Couture, wie sie in dieser Form nur die Modemetropole Paris hervorbringt, und ausgestattet mit technischen Raffinessen sowie dem Fahrkomfort einer luxuriösen Lounge, avancierten die DS-Modelle zu technischen Wahrzeichen der Grande Nation. Eigenschaften, die Citroën auch den folgenden, futuristisch anmutenden Spitzenmodellen gallischer Automobilkunst mitgab, deren Nimbus sogar durch gelegentliche Qualitätsprobleme keine Kratzer erhielt.
Bei der ersten Begegnung mit diesem 1,52 Meter schmalen, aber bis zu fünfsitzigen Zweizylinder-Familienmodell ergeht es den meisten Menschen wahrscheinlich ebenso wie dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle, der im April 1961 beim Anblick des Citroën Ami 6 zuerst verblüfft, dann irritiert und schließlich sprachlos reagierte. Derart exzentrische Formen hatte sogar der bekennende Citroën-DS-Fan de Gaulle noch nie gesehen.
„Alles auf Anfang“ hieß es zum Debüt des Astra. Unter neuem Namen sollte der Nachfolger des Opel Kadett endlich den Golf überholen und nebenbei den Ford Escort sowie über 30 weitere kompakte Herausforderer deklassieren. Tatsächlich wurde der erste Astra seinem Namen gerecht, glänzte er doch als neuer Stern am Kompaktwagenfirmament: Mit 4,13 Millionen Einheiten in nur sechs Jahren avancierte der Astra (F) zum meistgebauten Opel-Modell aller Zeiten. Von 1993 bis 2000 war der Astra Caravan auch meistverkaufter Kombi aller Klassen in Gesamteuropa. Überdies gelang dem Bestseller im Zeichen des Blitzes eine globale Karriere, denn der damalige Opel-Mutterkonzern GM baute sein neues Weltauto auf fünf Kontinenten.
„Alles auf Anfang“ hieß es zum Debüt des Astra. Unter neuem Namen sollte der Nachfolger des Opel Kadett endlich den Golf überholen und nebenbei den Ford Escort sowie über 30 weitere kompakte Herausforderer deklassieren. Tatsächlich wurde der erste Astra seinem Namen gerecht, glänzte er doch als neuer Stern am Kompaktwagenfirmament: Mit 4,13 Millionen Einheiten in nur sechs Jahren avancierte der Astra (F) zum meistgebauten Opel-Modell aller Zeiten. Von 1993 bis 2000 war der Astra Caravan auch meistverkaufter Kombi aller Klassen in Gesamteuropa. Überdies gelang dem Bestseller im Zeichen des Blitzes eine globale Karriere, denn der damalige Opel-Mutterkonzern GM baute sein neues Weltauto auf fünf Kontinenten.
„Dieser Kleinwagen würde auch der deutschen Automobilindustrie gut zu Gesicht stehen“, bejubelten Fachmedien im Frühjahr 1971 den neu vorgestellten Fiat 127. Tatsächlich definierte dieser vom jungen Stardesigner Pio Manzù in klare Linien gebrachte und vom legendären Konstrukteur Dante Giacosa mit zukunftsweisender Technik ausgestattete Fiat das Layout der meisten folgenden Cityflitzer. Weit vor Audi 50 und VW Polo, aber auch viel früher als Ford Fiesta und vor allem der Opel Corsa zeigten die Italiener mit dem Fiat 127, wie ein cooler Kleinwagen rund acht Millionen Käufer gewinnen kann. Nicht einmal dem raffiniert gestylten Rivalen Renault 5 gelang 1972 ein derart furioser Start. Gewiss, Frontantriebstechnik, kräftige Quermotoren, Einzelradaufhängung rundum für ein souveränes Fahrverhalten und die ab dem zweiten Modelljahr für den Fiat erhältliche große Heckklappe hatten schon andere Pioniere wie Mini Countryman und Autobianchi Primula, aber nie zuvor war dieses Produktkonzept so erfolgreich vermarktet worden. Der 3,59 Meter kurze Fiat 127 gewann deshalb nicht nur prompt den Medienpreis „Auto des Jahres 1972“, er avancierte wenig später auch zum meistverkauften Auto Europas und in Südamerika unter der Typenbezeichnung 147 sogar zum Volksauto mit Kultstatus, das erst nach 35-jähriger Bauzeit in den Ruhestand geschickt wurde.
„Dieser Kleinwagen würde auch der deutschen Automobilindustrie gut zu Gesicht stehen“, bejubelten Fachmedien im Frühjahr 1971 den neu vorgestellten Fiat 127. Tatsächlich definierte dieser vom jungen Stardesigner Pio Manzù in klare Linien gebrachte und vom legendären Konstrukteur Dante Giacosa mit zukunftsweisender Technik ausgestattete Fiat das Layout der meisten folgenden Cityflitzer. Weit vor Audi 50 und VW Polo, aber auch viel früher als Ford Fiesta und vor allem der Opel Corsa zeigten die Italiener mit dem Fiat 127, wie ein cooler Kleinwagen rund acht Millionen Käufer gewinnen kann. Nicht einmal dem raffiniert gestylten Rivalen Renault 5 gelang 1972 ein derart furioser Start. Gewiss, Frontantriebstechnik, kräftige Quermotoren, Einzelradaufhängung rundum für ein souveränes Fahrverhalten und die ab dem zweiten Modelljahr für den Fiat erhältliche große Heckklappe hatten schon andere Pioniere wie Mini Countryman und Autobianchi Primula, aber nie zuvor war dieses Produktkonzept so erfolgreich vermarktet worden. Der 3,59 Meter kurze Fiat 127 gewann deshalb nicht nur prompt den Medienpreis „Auto des Jahres 1972“, er avancierte wenig später auch zum meistverkauften Auto Europas und in Südamerika unter der Typenbezeichnung 147 sogar zum Volksauto mit Kultstatus, das erst nach 35-jähriger Bauzeit in den Ruhestand geschickt wurde.
Was hatten sich die Vierzylinder-Porsche 914 und 924 trotz konkurrenzloser Verkaufserfolge alles gefallen lassen müssen: Von „Hausfrauen-Porsche“ oder gar „Porsche für die Tochter“ sprachen nicht wenige Neider. Ein Problem, mit dem sich der vor 25 Jahren präsentierte Boxster (Typ 986) als damals preiswertestes Porsche-Modell nicht auseinandersetzen musste.
Stardesigner Giorgetto Giugiaro hatte den GTV 6 von Alfa Romeo, den viersitzigen Gran Turismo, in faszinierende Keilform gegossen und dabei sogar Designdetails des Achtzylinder-Supersportlers Alfa Montreal zitiert, so bei der Leuchten- und Motorhaubengestaltung. Was dem Alfetta GTV anfangs fehlte, war eine Spitzenmotorisierung mit mehr Temperament als es die Vierzylinder-Triebwerke auf den Asphalt brachten. Vor 40 Jahren war es aber soweit: Als facegelifteter Alfa Romeo GTV 6 gelang dem Sportler mit 118 kW/160 PS leistendem V6 ein furioser Neustart im Wettbewerbsumfeld von Porsche 924/944, Nissan 280 ZX, Ford Capri 2.8 Injection oder Opel Monza, aber auch gegen Lancia Montecarlo und Maserati Merak 2000 V6.