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Es war eine Umstellung für alle Beteiligten: Für Aussteller, Besucher, aber auch für die Berichterstatter. Zum ersten Mal fand – eine Woche kürzer als gewohnt – eine der weltweit renommiertesten Automobilausstellungen, die IAA (Internationale Automobil Ausstellung), nicht in Frankfurt am Main, sondern in München statt. Aufgeteilt in sieben Hallen am früheren Flugplatz, dem jetzigen Messe-Standort Riem, und in sogenannte „Spaces“ in der Innenstadt. Am Königsplatz etwa oder am Odeonsplatz. Versehen mit dem Zusatz „Mobility“.
Manthey hat beim Höhepunkt der Nürburgring Langstreckenmeisterschaft (NLS), dem ADAC ROWE Ruhr-Pokal-Rennen über sechs Stunden, am Samstag seinen Erfolg vom 24h-Rennen im Juni wiederholt. Der Porsche 911 GT3 R, auch bekannt als Grello, überfuhr in der Besetzung Kevin Éstre und Michael Christensen vor 3.200 Zuschauern auf den Tribünen als Sieger die Ziellinie, mit 19,615 Sekunden Abstand zu den BMW-Junioren Max Hesse, Neil Verhagen und Daniel Harper, die somit auf Rang 2 landeten. Der Däne und der Franzose hatten den auffallenden Porsche bereits morgens hinter den Pole-Settern Martin Ragginger und Alessio Picariello ins Rennen geschickt und fuhren anschließend nach einer Aufwärmphase einen ungefährdeten Sieg ein.
Am 11. September steht der Höhepunkt der diesjährigen NLS-Performance (Nürburgring Langstreckenserie) an. Das ROWE ADAC 6h Ruhr-Pokal-Rennen mit Start um 12 Uhr in sechs Stunden ist der siebte Lauf der „Motor-Marathonis“ in diesem Jahr. Mehr als 150 Fahrer in den verschiedenen Klassen werden wieder antreten um Punkte für das VLN-Championat.
Am 11. September steht der Höhepunkt der diesjährigen NLS-Performance (Nürburgring Langstreckenserie) an. Das ROWE ADAC 6h Ruhr-Pokal-Rennen mit Start um 12 Uhr in sechs Stunden ist der siebte Lauf der „Motor-Marathonis“ in diesem Jahr. Mehr als 150 Fahrer in den verschiedenen Klassen werden wieder antreten um Punkte für das VLN-Championat.
Seit dem 24h-Rennen im Juni fanden keine Motorsportveranstaltungen mehr statt auf dem Nürburgring. Die Hochwasserkatastrophe und als deren Folge eine Verwendung des Ring-Areals als Einsatzzentrale für die Hilfskräfte standen im Vordergrund. Viele Events wurden ins nächste Jahr verschoben. Am kommenden Wochenende geht es wieder los. Mit einer Rennserie, die eine lange Geschichte und viel Tradition in der Eifel hat, ab dieser Saison jedoch ein völlig verändertes Bild abgibt. Von der bekannten DTM (ehemals Deutsche Tourenwagenmeisterschaft und Deutsche Tourenwagenmasters) ist außer dem Kürzel nicht mehr viel übrig geblieben.
Er gilt als „Mr. Nürburgring“ des vergangenen Jahrzehnts. Gemeinsam mit einem engagierten Team hat er aus einem völlig maroden Unternehmen ein modernes Freizeit- und Dienstleistungsunternehmen gemacht. Er hat die Formel 1 und „Rock am Ring“ zurückgeholt und viele neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Umso überraschender ist nun die Demission von Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort.
Der ehemalige Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) hat auch als Chef des KÜS Team Bernhard das professionelle Rennen-Fahren und das Streben nach Erfolg und Bestzeiten nicht verlernt. Der 40-jährige Motorsportprofi, der auch gerne einmal einen Ausflug von der Rundstrecke auf die Rallyepiste macht, gewann die mit dem hochdotierten HJS DMSB Rallye Cup versehene 32. Auflage der Rallye Zerf an der deutsch-französisch-luxemburgischen Grenze.
Noch ist das gesamte Areal der legendären Eifel-Rennstrecke in erster Linie Einsatz- und Leitzentrale für die Fahrzeugflotte aller beteiligten Hilfsorganisationen nach den verheerenden Unwettern vor gut zwei Wochen im Ahrtal und in weiten Teilen der nördlichen Eifel. Doch es tut sich allmählich etwas in motorsportlicher Hinsicht am Nürburgring. Wenngleich auch neben der Rallyecross-WM und dem ADAC GT Masters ein weiteres jährliches Highlight auf der Grandprix-Strecke abgesagt und aufs nächste Jahr verschoben werden musste.