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„SL“, diese beiden Buchstaben kennt wohl jeder Sportwagenenthusiast, brachte doch bereits der allererste Botschafter dieses ikonischen Typencodes für „Super-Leicht“ vor 70 Jahren alles mit, was einen Jahrhundert-Klassiker ausmacht. Mit dem straßentauglichen Racer 300 SL der Baureihe W 194 sammelte Mercedes-Benz ab 1952 Motorsportsiege in Serie, ehe ab 1954 der legendäre 300 SL (W 198) mit Flügeltüren- bzw. Gullwings Geschichte schrieb. In Fahrleistungen und technischer Faszination sprengte dieser Urvater von inzwischen acht SL-Generationen damals jegliche Vorstellungskraft, was sich bis heute in immer neuen Rekordpreisen spiegelt, die Liebhaber für makellose Flügeltürer bezahlen: Vor wenigen Wochen erst erzielte ein Aluminium-Flügeltürer atemberaubende 6,1 Millionen Euro bei einer Auktion.
„SL“, diese beiden Buchstaben kennt wohl jeder Sportwagenenthusiast, brachte doch bereits der allererste Botschafter dieses ikonischen Typencodes für „Super-Leicht“ vor 70 Jahren alles mit, was einen Jahrhundert-Klassiker ausmacht. Mit dem straßentauglichen Racer 300 SL der Baureihe W 194 sammelte Mercedes-Benz ab 1952 Motorsportsiege in Serie, ehe ab 1954 der legendäre 300 SL (W 198) mit Flügeltüren- bzw. Gullwings Geschichte schrieb. In Fahrleistungen und technischer Faszination sprengte dieser Urvater von inzwischen acht SL-Generationen damals jegliche Vorstellungskraft, was sich bis heute in immer neuen Rekordpreisen spiegelt, die Liebhaber für makellose Flügeltürer bezahlen: Vor wenigen Wochen erst erzielte ein Aluminium-Flügeltürer atemberaubende 6,1 Millionen Euro bei einer Auktion.
„Buon giorno Germania“, hieß es für Italiens größten Autobauer Fiat offiziell am 5. Mai 1922 – vor 100 Jahren. Damals ging in München die „Deutsche Fiat Automobil Verkaufs AG“ an den Start, ein Unternehmen, dessen Modelle hierzulande längst einen legendären Ruf genossen. Hatte doch schon Kaiser Wilhelm II. herrschaftliche Fiat-Automobile in seinen Fuhrpark aufgenommen und bei Reisen durch sein Reich genutzt. Begeistert hatten den Monarchen die Grand-Prix-Triumphe der roten Fiat-Racer über die Rennrivalen seiner Hoflieferanten Mercedes und Benz.
Die Italiener liebten dieses vor 50 Jahren enthüllte Meisterwerk des Ferrari-Hausdesigners Pininfarina anfangs sogar mehr als die Franzosen. Vielleicht weil der ultrakurze und vom Maestro in vollendeter Eleganz eingekleidete Peugeot 104 maßgeschneidert wirkte für die vornehmen Altstadt-Quartiere von Rom, Mailand oder Florenz. Centri storici, die nur über schmale Gassen erreichbar waren und bis dahin vor allem von winzigen Fiat oder Autobianchi bevölkert wurden. Aber ein familientauglicher Viertürer von lediglich 3,58 Meter Länge?
In den Nullerjahren gab es bei Smart bereits konkrete Pläne für ein SUV-Modell. Mittlerweile wurde die Kleinwagenmarke von Mercedes in ein Joint Venture mit dem chinesischen Autobauer Geely überführt, das nun die einstigen Pläne Wirklichkeit werden lässt. Bei dem #1 getauften Modell handelt es sich um ein viertüriges und 4,27 Meter langes SUV mit reinem E-Antrieb.
Ein ultrakurzer Kompakter, der alles kann? Also Platz für die Familie, Automatik für Fahranfänger, Frontantriebs-Fahrspaß und Coolness-Faktor. Geht nicht, glaubten vor 50 Jahren fast alle Autobauer. Damals, als noch Straßenkreuzer und muskulöse Modelle beruflichen Erfolg und Sozialprestige kommunizierten, bewirkte ein knallbunt lackierter fernöstlicher Cityhüpfer wie der Honda Civic bei westlichen Konzernbossen nur ein amüsiertes Grinsen. Soichiro Honda kümmerte das nicht, hatte dieser Selfmade-Ingenieur doch schon mit gewagten Motorrädern die globale Marktführung erobert und mit automobilen Rennmäusen wie Honda S 800 renommierte Sportwagen geschlagen.
Nach großem Zuspruch für die erste E-Auto-Studie Magneto legt Jeep nun eine zweite Version auf. Wie der Vorgänger feiert das erneut auf Basis des Wrangler entwickelte Modell 2.0 auf dem traditionellen Oster-Fantreffen „Moab Easter Jeep Safari“ in der Mojave-Wüste Premiere. Während die optischen Änderungen gegenüber der Vorgänger-Studie von 2021 gering ausfallen, hat die Geländewagenmarke bei der Technik nachgerüstet. Der nachträglich auf E-Antrieb umgebaute Allrader verdoppelt seine Leistung nahezu auf rund 460 kW/625 PS und liefert nun rund 1.150 Nm Drehmoment. Ungewöhnlich für ein E-Auto: Die Sechsgang-Handschaltung bleibt erhalten, um dem Fahrer im Gelände die maximale Kontrolle über das Fahrzeug zu ermöglichen.
Voriger Nächster Ein 3,92 Meter kurzes und 1,47 Meter schmales Volumenmodell definierte vor 60 Jahren das Kleinwagensegment neu – so hießen die Kompakten damals noch – und ließ alle Heckmotorkonstruktionen der Mitbewerber schlagartig alt aussehen. Die Bänder im Werk Bochum belastete der effiziente und geräumige Opel Kadett A mit Frontmotor bis zur Kapazitätsgrenze, und sogar …

Opel: 60 Jahre Kadett Weiterlesen »