About Jürgen C. Braun

Es schien so, als habe das Schicksal es unbedingt so gewollt in diesen Tagen: In Halle 3 der „Essen Motor Show“, wo es weniger um sportliche Serienmodelle und die „crazy cars“ dieser Veranstaltung als um die sportliche Auseinandersetzung auf der Rennstrecke geht, standen sich am sogenannten „preview day“ die Fahrzeuge gegenüber, die den Aufbruch in eine neue, eine völlig veränderte Welt des Motorsports signalisierten. Die beiden deutschen Hersteller Volkswagen und Opel stehen derzeit für den „neuen ökologischen Motorsport.“ Und damit für das Ende des Motorsports in der bekannten Form.
Mitten im Herzen des Ruhrgebietes, in den Essener Messehallen am Grugapark, dominiert einmal im Jahr eine reine ungeschminkte PS-Branche. Da schlagen die Herzen derer höher, die an außergewöhnlichen, an aufgemotzten und an optisch wie „unter der Haube frisierten“ Fahrzeugen hängen. Für sie ist der Besuch der „Essen Motor Show“ gleichsam Pflicht. Sie wurde 1967 ins Leben gerufen.
Aus einer vor 23 Jahren begonnen Partnerschaft, die zunächst rein auf motorsportliche Belange ausgelegt war, ist inzwischen eine strategische Allianz zweier Unternehmen im Zeichen der Energiewende geworden. Seit zwei Jahren ist Polestar, 1996 unter dem Namen „Flash Engineering“ Volvo-Partner in Sachen Motorsport geworden, eine eigenständige Marke für Hochleistungs-Elektroautos.
Das Reifenthema kommt bei vielen Autofahrerinnen und Autofahrern meist dann auf, wenn es (wieder einmal) ums Wechseln der „Füße“ für das Auto geht. Im Herbst oder im Frühjahr also. Wer sich ein neues Auto zulegt, der denkt gewissenhaft über Marke, Ausführung, neu oder gebraucht, Preis und ähnliche Dinge nach. Um die Reifen, die bei der Auslieferung aufgezogen sind, machen sich die meisten kaum Gedanken. Dabei sind die Pneus doch ein entscheidendes Kriterium bei Sicherheit, Fahrverhalten, Fahrkomfort und Wirtschaftlichkeit im alltäglichen Umgang mit dem Auto.